Fördermittel für Digitalisierungskonzept

16.01.2017
  Bewilligungsbscheid wird überreicht Martin Lux Bild (v.l.): Professor Christian Raabe, Staatssekretär Thomas Rachel, Irene Hugot-Rothweiler, Rektor Ernst Schmachtenberg und Professor Alexander Markschies, Dekan der Fakultät für Architektur.

Bewilligungsbescheid für die Entwicklung eines Digitalisierungskonzeptes für den Nachlass von Leo Hugot

Das Lehr- und Forschungsgebiet Denkmalpflege und Historische Bauforschung hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung einen Bewilligungsbescheid für ein besonderes Projekt erhalten. Die Aachener Wissenschaftler um Professor Christian Raabe erforschen den Nachlass des Aachener Architekten, Bauforschers, Dombaumeisters und Stadtkonservators Leo Hugot (1925-1982). Dessen Erbe gilt als bedeutende Quelle für die Erforschung des Wiederaufbaus in der Nachkriegszeit im Köln-Aachener Raum.
Staatssekretär Thomas Rachel (BMBF) überreichte den Bewilligungsbescheid, damit verbunden sind Fördermittel von rund 63.000 Euro für die neunmonatige Entwicklung eines Digitalisierungskonzeptes.
Das Thema des Konzeptes soll die virtuelle Rekonstruktion des Nachlasses sein. Ziel ist es, verschiedene Quellenarten zu digitalisieren und in der virtuellen Realität zum Beispiel mit einer 3D-Brille zugänglich zu machen. Damit könnten sich Interessierte zum Beispiel Ausgrabungsfunde wie das römische Arkadenfragment ansehen und gleichzeitig auf Grabungsberichte zugreifen oder Zeitzeugenberichte ansehen. Dabei werden die Objekte so modelliert, dass sie in der virtuellen Realität ebenfalls dreidimensional erscheinen.

Den Bescheid in Empfang genommen haben u.a. Leo Hugots Tochter, die Malerin und Glasbildnerin Irene Hugot-Rothweiler.