BDA-SARP-Award 2017

29.05.2017
  BDA SARP AWARD 2017 London. Hand and Head, Julia Cramer

Julia Cramer gewinnt BDA-SARP-AWARD 2017 | Andreas Zacharatos erhält Auszeichnung |
Der Bund Deutscher Architekten BDA und der polnische Architektenverband SARP haben den diesjährigen BDA-SARP-Award verliehen. Der bilaterale Nachwuchsförderpreis wird an Absolventen der Fachrichtung Architektur vergeben. Der Hauptpreis und eine Auszeichnung gehen an AbsolventInnen aus Aachen.


Der BDA-SARP-Award zeichnet jährlich herausragende Abschlussarbeiten im Fach Architektur aus. Darüber hinaus arbeiten exzellente deutsche und polnische Absolventen in einem dreitägigen Workshop zusammen. Die aus allen Nominierungen der Hochschulen ausgewählten Finalisten - jeweils neun Absolventen beider Länder - nahmen dieses Jahr an einem Workshop in Warschau teil.

Die Jury vergab einen Hauptpreis (2.000 €), einen 2. Preis (1.000 €), drei Auszeichnungen und eine Auszeichnung für eine Arbeit eines Diskursthemas.

Der Jury gehörten an: Josef Hämmerl (MGF Architekten, Stuttgart), Ewa Kuryłowicz (Architektin, Warschau), Jacek Lenart (Architekt, Stettin), Matthias Schmidt (Osterwold°Schmidt Exp!ander Architekten BDA, Weimar), Grzegorz Stiasny (Architekt, Warschau)

BDA-SARP-AWARD 2017

Julia Cramer, RWTH Aachen
London. Hand and Head
Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Prof. Fred Humblé

Wie aus den Ruinen des verlassenen Londoner Bahnhofs Bishopsgate wieder ein vitales
und florierendes Handwerker-Zentrum erwachsen kann, davon erzählt die Arbeit
„London. Hand and Head“. Julia Cramer setzt dabei auf die inspirierende Kraft der
Architektur und stellt der Komplexität städtischer Strukturen ein narratives Erzählmotiv
entgegen. Dieses Motiv hat die Chance, im Fortschreiben der Geschichte Bishopsgate
seine Identität zurückzugegeben und so das Handwerk als Teil der Stadtgesellschaft
wieder zu stärken.
In ästhetisch einnehmenden und analytisch bestechenden Handzeichnungen erzählt
Julia Cramer von der Renaissance des verlassenen Bahnhofs: Im Winter arbeiten die
Handwerker in ihren Werkshallen, die Bäckerei und Cafés sind geöffnet. Im Frühling wird
die obere Ebene des Eisenbahnviadukts als Garten und Terrasse belebt. Im Sommer
verlagert sich die Arbeit nach draußen, neue Läden entstehen und auf den Dächern der
Werkstätten wird Sport getrieben. Im Herbst öffnet eine Kantine, und die Hochebene mit
dem Park lädt zu verschiedenen Veranstaltungen ein…
Ein Garten Eden? Vielleicht, die Arbeit schafft fortwährende Hoffnung. (Auszug Jurybericht)

AUSZEICHNUNG

Andreas Zacharatos, RWTH Aachen
Welcome to Greece
Prof. Hartwig N. Schneider, Prof. Dr.-Ing. Rolf Gerhardt

Die Abschlussarbeit „Willkommen in Griechenland” stellt den Entwurf für einen
Flughafen-Terminal auf Paros vor, der perfekt die touristischen Bedürfnisse einer
Ferieninsel bedient. Um den Eingriff in die Landschaft zu minimieren, fügen sich
Landebahn und Flughafengebäude in die natürliche Neigung des Geländes ein.
Der Entwurf schafft mit seiner detaillierten Materialisierung und erreichten Planungstiefe
eine überzeugende Verbindung aus gelungener Gestaltung und technischen Abläufen.
In der Vielzahl von Flughafen-Architekturen ist dieses Projekt ein überzeugender klarer
und rationaler Entwurf. (Auszug Jurybericht)

Herzlichen Glückwunsch!

  BDA SARP AWARD 2017 Welcome to Greece, Andreas Zacharatos