NRW.BANK. Studierendenwettbewerb

19.09.2017
  1. Preis Gütersloh: The Frame: Susanne Tietmann + Christoph Kugelart 1. Preis Gütersloh: The Frame: Susanne Tietmann + Christoph Kugelart

Konzepte von RWTH Studierenden für neue Stadtquartiere ausgezeichnet

Studierende der RWTH Aachen überzeugen im großen Stil beim Studierendenwettbewerb „Wachstum in Kooperation – Neue Wohnraumangebote in der Region“ für die Region Bielefeld.



Die Auszeichnungen gehen an:

1. Preis Gütersloh: The Frame
Susanne Tietmann + Christoph Kugelart (RWTH)

1. Preis Herford: Der Stiftberg Herford – Alte Orte neu entdecken
Hendrik Verhülsedonk + Daniel Richter (RWTH)

2. Preis Gütersloh: Quartier mit Vergangenheit, Wohnen mit Zukunft
Kathrin Miriam Schmitz (RWTH)

Ankauf Herford: Grünes Band Herford
Jan Klünker + Reshad Wahabzada (RWTH)

Betreut wurden die Arbeiten am Lehrstuhl für Städtebau und Landesplanung:
Prof. Rolf Westerheide, Dr. Christine Korus, Dipl.-Ing Benjamin Casper

Eine zentrale Fragestellung des Wettbewerbs für zukunftsweisende Quartiersentwicklungen ist, wie die Integration neuer Quartiere in bestehende Siedlungsstrukturen funktionieren kann. Die prämierten Arbeiten haben hierzu überzeugende Antworten gefunden und erhalten nun neben dem Preisgeld die Chance, dass die Konzepte für beide Flächen in Gütersloh und Herford in die Diskussion vor Ort einfließen.

Aus dem Juryprotokoll:

1. Preis Gütersloh: The Frame
Insgesamt legen die Entwurfsverfasser ein Konzept vor, dass die historische Nutzung achtet und gleichzeitig ein zukunftsorientiertes Wohnquartier für Gütersloh verspricht. Bei der Planung wird der Charakter des militärisch geprägten Quartiers beibehalten – die umlaufenden Panzerhallen werden erhalten und definieren den äußeren Rahmen des neuen Quartiers. Das Preisgericht lobt die flexibel nutzbaren inneren Wohnblöcke und angebotenen Grundrisse. Die differenzierten Wohnformen zusammen mit dem qualitätsvollen Wohnumfeld zeichnen ein realistisches Bild von Wohnangeboten in der Region, die in der Lage sind, den Druck auf den Wohnungsmarkt der Kernstadt Bielefeld zu verringern.

1. Preis Herford: Der Stiftberg Herford – Alte Orte neu entdecken
Die Arbeit überzeugt besonders durch das stringente Nutzungskonzept. Um Bielefeld als Wohnstandort zu entlasten und dennoch die Berufspendlerströme gering zu halten, wird auf das Bielefelder Modell rekurriert. Die Wohnnutzung hebt primär auf eine generationengemischte Nutzung ab, die sich in der Baustruktur widerspiegelt. Geschosshöhen und Nachverdichtung greifen die gewachsenen, sensiblen Umgebungsnutzungen auf und erlauben gleichzeitig eine wirtschaftliche Entwicklung. Die abgestufte Entwicklung, inklusive der Einbindung zentraler Akteure, überzeugt.

2. Preis Gütersloh: Quartier mit Vergangenheit, Wohnen mit Zukunft
Der Entwurf für die Konversion der Mansergh Barracks Gütersloh konzipiert einen Wohn- und Hochschulstandort, der sich stark an den vorhandenen städtebaulichen Strukturen und der Nachnutzung der Bestandsgebäude orientiert. Bemerkenswert sind nach Auffassung der Jury die Betonung der Eingangssituation und die Weiterentwicklung der vorhandenen Torsituation.

Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Informationen: NRW.BANK

  1. Preis Herford: Der Stiftberg Herford – Alte Orte neu entdecken, Hendrik Verhülsedonk + Daniel Richter 1. Preis Herford: Der Stiftberg Herford – Alte Orte neu entdecken, Hendrik Verhülsedonk + Daniel Richter