Vorstellung der Endergebnisse vom Forschungsprojekt "Landscape Policy for the Three Countries Park"

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16.05.2014

Der Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur der RWTH präsentierte am 14.05. zusammen mit seinen Forschungspartnern die Ergebnisse des EU finanzierten Projektes "Landscape Policy for the Three Countries Park" (auf Deutsch in etwa: "landschaftsbezogene Strukturpolitik für den Dreiländerpark").
Das Forschungsprojekt wurde über einen Zeitraum von zwei Jahren in Zusammenarbeit mit der Université Libre de Bruxelles (Belgien) und Wageningen University (Niederlande) bearbeitet.
Die Veranstaltung fand im Staatssaal der Provinz Limburg in Maastricht vor zahlreichen Akteuren der Dreiländerregion bzw. der Euregio Maas Rhein statt. Anschaulich wurden die Potenziale angewandter wissenschaftlicher Forschung in der Dreiländerregion über die Nationalgrenzen hinaus deutlich.

Dieses beinhaltete insbesondere auch die Potenziale des Standortes der RWTH mitten in der Region. In den vielfältigen Landschaften des Dreiländerparks leben etwa 2 Millionen Menschen dreier Sprachgruppen mit einer Vielzahl an Lebensstilen und Traditionen. Das Forschungsprojekt ging vor allem der Frage nach, wie Themen wie Biodiversität, Wassermanagement, landwirtschaftliche Nutzung, Bioenergie, Freizeitinfrastruktur und Wachstum der bebauten Flächen durch grenzüberschreitende Landschafts-Strategien sinnvoll beeinflusst werden könnten.
Nach dem Herausarbeiten der einzigartigen Identität und Vorreiterrolle der Region innerhalb Europas wurde eine Landschaftsvision für den Raum mit Leitprinzipien für die räumliche Planung und Entwicklung erarbeitet.
Die Ziele der Landschaftsvision wurden parallel dazu für die regionale Strukturpolitik operationalisiert, sowie auf EU Ebene verankert.
Somit wurden auf der Veranstaltung auch zukünftige Möglichkeiten einer Umsetzung der Projektergebnisse angesprochen. Denkbar ist beispielsweise eine erste anschließende Initiative zum Themenbereich "Green Infrastructure" die, unterstützend von weiteren Forschungen vorbereitet und begleitet werden könnte.

Den Abschlussbericht finden Sie auf der folgenden Internetseite:
www.espon.eu
Eine zusammenfassende Publikation des Berichtes wird zur Zeit erstellt.