Context and Form

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Wir gehen aus von der Annahme, dass in vielen Bereichen der Ingenieurwissenschaften Innovationen eher in den Randbereichen, als in den Zentren der Disziplinen entstehen. Dieser Ansatz bezieht sich sowohl auf die Inhalte, wie auch auf die Methoden der Betrachtung, die grundsätzliche Auswirkungen auf die Inhalte haben. Das Kompetenzfeld thematisiert das Entwerfen als eine kreative 'Kulturtechnik' zur Generierung von Wissen. Als Methode zur Formulierung und Bewältigung hyperkomplexer Fragestellungen werden hier durch Beschreibung, Analyse und Synthese von äußeren und inneren Bedingungen und Intentionen ('Context') dingliche, räumliche und prozessuale Handlungsumgebungen für Menschen geschaffen ('Form').

Ziel ist die Entwicklung von gesellschaftlich relevanten Fragen und Problemstellungen. Dies geschieht einerseits durch einen intensivierten Dialog zwischen Ingenieuren, Architekten, Designern und Künstlern; zum Anderen durch eine versuchsweise ‚Hybridisierung’ von Methoden des ‚Engineering’ mit den Methoden des ‚Design’, um interdisziplinäre Denk- und Entwicklungsprozesse zu befördern.

Im Fokus steht zugleich die Rolle des Menschen als Adressat technischer Lösungen und als Initiator und Agens kreativer Prozesse. Damit verbunden ist auch die Frage, wie die Entwurfsmethoden und –werkzeuge auf die entwurfsrelevanten Denk- und Handlungsmodalitäten zurückwirken. Als historisches Phänomen stehen kreative Prozesse in einem kulturellen Kontext. Fragen nach Werten, Ethik, Bedeutungen spielen hier ebenso eine Rolle wie ästhetische Aspekte oder Fragen nach dem Stellenwert von Zeit, Leistung und Muse.

Kontakt Verbundforschungsfeld
Reiffmuseum
Schinkelstraße 1
52062 Aachen

Lehrstuhl für Bildnerische Gestaltung
Univ.-Prof.Dipl.-Ing. Thomas Schmitz
+49 (0) 241 8095062

Lehr- und Forschungsgebiet Raumgestaltung
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Uwe Schröder
+49 (0) 241 8095028