M.Sc. Stadtplanung

 
 

Steckbrief

Eckdaten

Abschluss:
Master of Science
Studienbeginn:
Winter-, Sommersemester
Regelstudienzeit:
4 Semester
ECTS-Punkte:
120Mehr Informationen

Was ist damit gemeint?

ECTS sind Leistungspunkte, die den Arbeitsaufwand im Studium messen.

Sprache:
Deutsch

Zugangsvoraussetzungen

  • 1. Hochschulabschluss, fachliche Vorbildung gem. PO Mehr Informationen

    Was ist damit gemeint?

    Ein anerkannter erster Hochschulabschluss, durch den die fachliche Vorbildung für den Masterstudiengang nachgewiesen wird. Die für ein erfolgreiches Studium erforderlichen Kenntnisse sind in der jeweiligen Prüfungsordnung (PO) festgelegt.

  • Sprachkenntnisse in Deutsch Mehr Informationen

    Was ist damit gemeint?

    Zur Einschreibung in diesen Studiengang muessen Sie Kenntnisse in der Unterrichtssprache nachweisen. Details regelt die Pruefungsordnung.

Zulassung für Erstsemester

frei
kein NC

Zulassung höhere Semester

frei
kein NC

Termine und Fristen

 

Tradition

Traditionell gehört zur Aachener Architekturausbildung ein städtebaulicher Studienschwerpunkt. Mit ihm wurde und wird den Absolventinnen und Absolventen der Einstieg in das Berufsfeld Stadtplanung ermöglicht.

Der Masterstudiengang Stadtplanung an der Fakultät für Architektur der RWTH Aachen schließt an diese Tradition an: Er baut auf das gemeinsame Bachelorstudium der Architektur auf und wird eng mit dem Masterstudiengang Architektur verknüpft und bezieht darüber hinaus Lehrangebote aus Nachbardisziplinen ein. So wird ein Ausbildungsgang angeboten, der den umfassenden inhaltlichen Anforderungen des Berufsfeldes gerecht wird und zugleich mit der integrierten Betrachtung von Stadt und Landschaft ein eigenständiges Profil entwickelt.

Zwischen den beiden Masterstudiengängen Architektur und Stadtplanung ist der inhaltliche Austausch in integrierten Projekten und den Wahlpflichtmodulen gegeben. Die Fakultät verfügt über ein breites Spektrum an eigenem Fachwissen und eine sehr gute personelle Ausstattung. Die Lehrstühle für Städtebau und Landesplanung, Planungstheorie und Stadtentwicklung, Landschaftsarchitektur sowie das Lehrgebiet für Freiraumplanung gestalten federführend den Masterstudiengang Stadtplanung.

Profil und Potenziale

In der Geschichte der Stadt- und Regionalentwicklung gibt es viele Beispiele engen und integrativen Zusammenwirkens der Disziplinen der Stadt- und Landschaftsplanung. Diese Interdisziplinarität wird in Zukunft noch bedeutender. Wachstumsschwäche und rückläufige Einwohnerentwicklungen verlangen Strategien der Stadt- und Regionalentwicklung, des Stadtumbaus und der innovativen Flächenentwicklung, bei denen die enge Verzahnung von Stadt- und Landschaftsplanung zwingend ist.

Der Masterstudiengang bezieht konkrete Stadt- und Regionalentwicklungen im europäischen Raum ein. Die RWTH Aachen besitzt dafür mit ihrer trinationalen Lage im industriell geprägten verstädterten Drei-Länder-Raum eine besondere Chance.

Die Stadtplanerausbildung an der RWTH bietet neben der engen Kooperation mit der Architektur vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten mit etablierten fachübergreifenden Kontakten (Bauingenieure, Betriebswirtschaftler und Geographen). Der Masterstudiengang ist in der konzipierten Form damit thematisch auch für Bachelor-Absolventen dieser Disziplinen interessant.

Weitere intensive Kooperationen bestehen mit den zuständigen Fachministerien des Landes, mit Forschungseinrichtungen, mit Städten und Gemeinden sowie mit Immobilienunternehmen.

Um Studierenden den Kontakt zu Fachpersönlichkeiten der Praxis zu vermitteln und den Berufseinstieg durch Nutzung von Netzwerken zu erleichtern, werden »Mentoren-Programme« und »Berufsfeld-Veranstaltungen« durchgeführt, die zudem der laufenden Reflexion der Studieninhalte dienen. Das auf Internationalität ausgerichtete System von Bachelor und Master bietet eine große Flexibilität und ermöglicht den Wechsel zu vergleichbar konzipierten Studiengängen der Stadtplanung.

Zusätzlich werden einjährige postgraduale Masterstudiengänge angeboten, die Vertiefungen in speziellen Themenfeldern integrativer Betrachtung von Stadt- und Regionalentwicklung zulassen.

Der viersemestrige Masterstudiengang ist zugleich forschungs- und praxisorientiert ausgerichtet. Das Profil in Schlagworten:

  • integrierte Betrachtung von Stadt- und Landschaftsentwicklung,
  • Vernetzungsmöglichkeit mit Angeboten aus dem Masterstudiengang Architektur,
  • intensives Konzeptions- und Entwurfstraining,
  • projektorientiertes Studium hinführend auf spätere Arbeitsweisen,
  • Auseinandersetzung mit Fragen der Prozessgestaltung,
  • praxisorientiertes Studium durch »Berufsfeld- und Mentorenprogramme«,
  • anwendungsorientiertes wissenschaftliches und konzeptionelles Arbeiten durch die Verzahnung von Forschungsprojekten und Lehrveranstaltungen.

Die Qualifikation

Der Masterstudiengang ist auf die umfassende Tätigkeit von Stadtplanerinnen und Stadtplanern im europäischen Wirtschaftsraum ausgerichtet. Er bildet sowohl für die klassischen Arbeitsfelder als auch für neue Aufgabenbereiche aus. Das typische Spektrum möglicher Arbeitgeber reicht hierbei von privaten Planungsbüros über die Immobilienwirtschaft, Verbände, Institutionen und Forschungseinrichtungen bis hin zu öffentlichen Verwaltungen.

Der qualifizierte Abschluss »Master of Science« befähigt zur Kammermitgliedschaft in der Liste der Stadtplaner ebenso wie zur Tätigkeit im höheren Dienst der öffentlichen Verwaltung und zur Promotion an einer europäischen Hochschule.

Die Zulassungsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung ist ein anerkannter erster Hochschulabschluss in der Fachrichtung Architektur, Stadt- und Raumplanung oder anderen fachnahen Studiengängen, durch den die fachliche Vorbildung für den Masterstudiengang nachgewiesen wird.

Die fachliche Vorbildung erfordert Grundkenntnisse insbesondere in den Fächern

  • Gestalten und Darstellen,
  • Entwerfen und Konstruieren,
  • kulturelle und historische Grundlagen der Architektur und des Städtebaus,
  • Städtebau, Stadtplanung und Stadtentwicklung, Landschaftsarchitektur,
  • Normen, Recht, Verfahren, Kosten
    sowie die erfolgreiche Anwendung dieses Wissens im Rahmen von Projekten und Entwürfen.

Voraussetzung für die Bewerbung um einen Studienplatz ist ein sechsmonatiges Praktikum.