M2.1 | Bausteine einer neuen Stadt

 

SS 2019

Dauer: 2 Semester

Inhalt

Aufgabe im Projekt M2 „Bausteine einer neuen Stadt“ ist es, unter Berücksichtigung der aktuellen Diskussion zur ‚Stadt der Zukunft‘ Szenarien einer Stadtneugründung für ca. 150.000 - 200.000 Einwohner im Rheinischen Revier bzw. in der nordrheinwestfälischen Eifel zu entwickeln und städtebaulich zu entwerfen.

Folgende Standorte können wahlweise bearbeitet werden.

Blankenheim, Eifel: Am Standort Blankenheim in der Eifel liegt der Fokus auf dem Umgang mit dem historischen Ortskern, mit der Burg Blankenheim sowie auf der Integration der neuen Strukturen in die besondere topografische Situation und die schützenswerten Landschaftsstrukturen. Die neue Stadt soll Katalysator für ein neues Wachstum und zugleich Implusgeber für die gesamte Region sein. Eine direkte Verbindung zwischen Köln und Blankenheim soll in Form eines neuen Mobilitätskonzeptes in den Entwurf eingebracht werden.

Buir am Tagebau Hambach: Mit dem empfohlenen Kohleausstieg und der möglichen Erhaltung des Restbestandes des Hambacher Forstes bietet der Standort viel interessante Ansatzpunkte für den Bau einer neuen Stadt im Rheinischen Revier. Der zukünftige Hambacher See und die gute Autobahn- und Bahnanbindung mit Haltepunkt stellen enorme Potentiale für eine eigenständige neue Stadt dar.

Methodisch ist Projekt M2 durchgängig über 2 Semester konzipiert und besteht aus drei aufeinander aufbauenden Teilen, die durch die Ergänzenden Module themenbezogen begleitet werden. Im ersten Teil steht die Analyse der Standorte sowie deren fundierte Bewertung im Vordergrund. Hierzu startet parallel das Ergänzende Modul 2. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen Stadttypologien soll dabei helfen, ein vertieftes Verständnis von Stadtmodellen zu erhalten. Parallel ist die Leitidee und die Programmatik der neuen Stadt zu entwickeln. Dazu soll eine Art Raum- bzw. Stadtprogramm vorgeschlagen werden. Die neuen Städte sollen eine hohe Eigenständigkeit bekommen und nicht nur als Entlastungsstädte für die angrenzenden Ballungsräume dienen. Das heißt sie müssen neben einer alleinstellenden Stadtidee alle Funktionen einer vollwertigen Stadt erfüllen. Der zweite konzeptionelle Entwurfsteil beschäftigt sich mit der Ausformulierung der Städtebaulichen Struktur und Nutzungsverteilung sowie deren funktionaler Verknüpfung.
Dabei müssen, begleitet durch das Ergänzende Modul 3, die folgenden Ebene der Stadt mitgedacht und integriert werden:

  • Arbeiten und Wohnen
  • Mobilität und Verkehr
  • Energie und Klima
  • Wasserversorgung und Abwasseraufbereitung
  • Abfall- und Kreislaufwirtschaft
  • Produktion, Handel und Logistik
  • Freizeit und Erholung
  • Kultur und Tourismus
  • Aus- und Fortbildung
  • Stadtökologie und Naturschutz

Im dritten Teil werden zentrale Bereiche städtebaulich im Maßstab 1:1000 vertieft.

RWTHonline

Termine

Mo, 08.04.2019, 09:00 - 10:30, 1810|301 (Lehrstuhl für Städtebau) - Einführung und Ausgabe der Aufgabenstellung
Mo, 06.05.2019, 09:00 - 14:00, 1810|301 (Lehrstuhl für Städtebau) - Tischkolloquium
Mo, 03.06.2019, 09:00 - 14:00, 1810|301 (Lehrstuhl für Städtebau) - Kolloquium
Mo, 01.07.2019, 09:00 - 14:00, 1810|301 (Lehrstuhl für Städtebau) - Tischkolloquium
Abgabekolloquium: wird noch bekannt gegeben

Betreuungstermine sind nach persönlicher Absprache Montags, 09:00 - 14:00 im Lehrgebiet

Betreuung

Dipl.-Ing. Bauassessor Stefan Krapp
Christoph Klanten M.Sc. RWTH
Natascha Lohner M. Sc. RWTH
Dipl.-Ing. Anne Söfker-Rieniets