Ausstellung: PALMYRA - WAS BLEIBT?

Ausstellung: PALMYRA ? WAS BLEIBT?
25.01.2016

Louis-François Cassas und seine Reise in den Orient 1784/87
Eine Kooperation des Wallraf-Richartz-Museums und des Lehr- und Forschungsgebiets Denkmalpflege der RWTH Aachen.

Die Ausstellung gibt anhand von 40 Architekturzeichnungen des französischen Künstlers und Bauforschers Louis-François Cassas (1756-1827), die 1785 in Palmyra entstanden, einen Überblick zu den wichtigsten Monumenten dieser bedeutenden antiken Stadtanlage im Vorderen Orient.

Die einzigartigen Monumente der Ruinenstadt Palmyra faszinieren die Menschheit seit Jahrhunderten. Touristen wie Wissenschaftler reisten nach Syrien, um die durch Römer, Griechen und Perser geprägte Kultur zu bewundern - bis im Sommer 2015 das Weltkulturerbe durch den sogenannten "Islamischen Staat" zerstört wurde. Vor dem Hintergrund dieser katastrophalen Situation stellt das Wallraf nun die Frage "Palmyra - Was bleibt?". In der gleichnamigen Ausstellung zeigt das Museum rund 40 Zeichnungen des französischen Künstlers, Archäologen und Architekten Louis-François Cassas (1756-1827). In nur zwei Monaten war es ihm 1785 gelungen, fast alle palmyrischen Monumente direkt vor Ort in detailreichen Zeichnungen festzuhalten. Seine Arbeiten spiegeln noch heute auf atemraubende Weise die einstige Schönheit und Faszination der antiken Stätte wie zum Beispiel des Bel-Tempels wider. Die Ausstellung ist zudem auch ein Blick in die Zeit, als die europäische Gelehrtenwelt die Wüstenstadt für sich entdeckte.
Die Ausstellung ist vom 26. Februar bis 8. Mai 2016 im Graphischen Kabinett zu sehen.

WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD
Öffnungszeiten
Täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr
1. & 3. Donnerstag im Monat von 10 bis 22 Uhr
An Feiertagen* von 10 bis 18 Uhr