Neues Hörsaalgebäude für die RWTH Aachen eingeweiht

HKW Hörsaalgebäude
12.11.2010

Am 4. November 2010 konnte RWTH-Rektor Ernst Schmachtenberg nach der Umbaumaßnahme den symbolischen Schlüssel des ehemaligen Heizkraftwerkes und jetzigen Hörsaalgebäudes entgegen nehmen.
Das Heizkraftwerk an der Wüllnerstraße stammt aus den 1950er Jahren. In den vergangenen 17 Monaten wurde ein Teil davon zu einem Hörsaalgebäude umgebaut. Das Stahltragwerk der ehemaligen Kohlefilteranlage bestimmte die Form und Dimension des Umbaus. Grundlage für die komplette Neugestaltung des 29 Meter hohen Gebäudes waren die Pläne der Aachener Architekten IParch. Entstanden sind auf 950 Quadratmetern Nutzfläche zwei Hörsäle mit jeweils 196 Sitzen, die in die bestehende Stahlkonstruktion eingepasst wurden, sowie weitere Seminar- und Multifunktionsräume.
Die Kosten des Umbaus belaufen sich auf rund 8,7 Millionen Euro, von denen 5 Millionen Euro aus Studienbeiträgen finanziert wurden, den Rest steuerte der BLB bei.
Seit Beginn des Wintersemesters wird das Gebäude bereits genutzt. Optisch bestimmt eine Lamellenkonstruktion die Fassade, die gleichzeitig den Blick nach außen und einen gedämpften Lichteinfall ermöglicht. An die alte Funktion des Gebäudes wird bei Dunkelheit erinnert, wenn die Lamellenkonstruktion in orange-rot von hinten beleuchtet wird.