Das Potential der Stadt // Barnabas Friedrich

Steckbrief

Eckdaten

Absolvent:
Barnabas Friedrich
Abschluss:
Master of Science
Betreuerin:
Anna Weber
Prüferin:
Prof. Anne-Julchen Bernhardt
Co-Prüferin:
Prof. Carolin Stapenhorst
Einrichtung:
Lehrstuhl für Gebäudelehre
 

Die Leitfrage für die Masterarbeit „Das Potential der Stadt“ war, inwiefern die Bewohner*innen der Stadt die Möglichkeit haben, sich in die Entwicklung der Stadt einzubringen.

Als Grundlage dafür wurden Gespräche mit Menschen geführt, die bereits aktiv auf ihre Umgebung einwirken. 21 Personen aus 14 Gruppierungen der Subkultur wurden hinsichtlich ihrer Motivation der aktuellen Situation in Aachen befragt.

Um den Einfluss dieser Gruppen auf die Stadtentwicklung zu stärken, sollten die Kräfte gebündelt werden. Dafür gruppieren sich aktuell einige engagierte Initiativen in einer leerstehenden Räumlichkeit in der Mefferdatisstraße. Neben auf Kultur ausgerichteten Gruppierungen kommen dort noch die Bereiche Gesellschaft und Soziales sowie technisches Interesse hinzu.

Aufgabe der Masterarbeit war es einerseits diesen Gruppen ein Raumgefüge zu entwickeln, das ihren Ansprüchen entspricht und darüber hinaus eine Strahlkraft und Sichtbarkeit zu erzeugen.

Dies gelang durch das Einbringen von Zeit, Arbeit und cleveren Ideen als Ausgleich fehlender Mittel. Während der Entwurf des Innenraums funktional durch Möbelentwürfe nutzbar gemacht wurde, wurde für den Aspekt der Strahlkraft der Raum der Straße und des angrenzenden Platzes miteingebracht.

Der gesamte Entwurf sieht den Zustand des Experiments als Utopie dar. In einem bisher heruntergekommenen Bereich der Stadt erhalten die Bewohner*innen der Stadt die Möglichkeit Normen des Umgangs miteinander sowie der Nutzung des öffentlichen Raums in Frage zu stellen und Alternativen auszuprobieren.

Die entwickelten Ideen tragen zum reellen Prozess der Raumentwicklung bei und wurden in regelmäßigem Austausch mit den beteiligten Personen entwickelt.

Kontakt zum Absolventen: